Mit dem Mountainbike über die Alpen
08.07.2026GymnasiumSchulfahrtSport
Eine Schulfahrt selbst mitzugestalten, Unterkünfte und Strecken durch wunderschöne Landschaften eigenständig zu planen – so etwas erleben zu dürfen, ist einzigartig. Und nach einem Schuljahr voller anstrengender Arbeit und noch anstrengenderem Warten war es für die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Sport endlich so weit: Gemeinsam mit 14 Stufen- und Klassenkameraden und ihren absoluten Lieblingssportlehrern ging es eine Woche lang mit dem Mountainbike quer durch die Alpen Richtung Riva del Garda.
Zu Beginn des Schuljahres teilten sich die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen auf, die jeweils eine bestimmte Aufgabe übernahmen. Diese Gruppen waren:
- Erstens die Unterkunftsplanung, welche sich in Absprache mit dem Routenteam und dem Finanzmanagement um die Auswahl und Buchung der Unterkünfte kümmerte.
- Zweitens das Routenteam, das für jeden Tag der Tour zwei Strecken plante: eine weniger anstrengende und eine anspruchsvollere Route. So konnten die Sportlerinnen und Sportler jeden Tag je nach Einschätzung ihrer aktuellen Kräfte zwischen den beiden Varianten wählen.
- Drittens das Finanzmanagement, welches die Buchung der Zugfahrten sowie die Gewinnung von Sponsoren übernahm und stets den Überblick über die finanzielle Lage behielt.
- Als Viertes gab es das Technikteam. Dieses stellte sicher, dass alle Schüler bestens über ihr eisernes Ross Bescheid wussten und es im Zweifelsfall auch reparieren konnten.
- Fünftens das Trainingsteam, das für die sportliche Vorbereitung der Teilnehmer verantwortlich war, damit diese auch ja nicht schieben mussten.
- Last but not least gab es das Medienteam, das die gesamte Reise dokumentierte. Es veröffentlichte zudem Vlogs auf dem gemeinsamen Instagram-Account und erstellte ein zusammenfassendes Video über die Alpenüberquerung. Außerdem verfasste es diesen Bericht.
Es geht los
Nach fast einem Jahr anstrengenden Wartens war es nun endlich so weit. Am Montagmorgen des 29. Juni ging es zunächst mit dem Zug in Richtung Alpenvorland. Ab dort hieß es eine Woche lang fleißig in die Pedale treten. Platte Reifen und Schaltwerkpannen gehörten natürlich auch dazu, doch darauf waren die Schüler vorbereitet und meisterten diese Hürden ohne Probleme.
Zu einer gelungenen Reise trug auch das Wetter bei: Abgesehen von etwas Nieselregen und einer Etappe mit einem Unwetter wurden die Radler die gesamte Woche von der Sonne begleitet. Vor allem die ersten Tage boten viele Höhenmeter sowie anspruchsvolle Abschnitte auf losem Untergrund. Gegen Ende wurden die Strecken glücklicherweise zwar länger, dafür aber deutlich flacher.
Die Anstrengung war jedoch nicht umsonst: Täglich konnten die Radler wunderschöne Landschaften mit Bergen, Wäldern und Seen genießen, in denen unterwegs auch einmal gebadet werden konnte. Sowohl vom Fahrrad aus als auch abends an den Unterkünften entlang der Via Claudia Augusta boten sich beeindruckende Ausblicke.
Und natürlich durfte das große Endziel nicht fehlen: Riva del Garda. Auf diesen Moment hatten sie die gesamte Tour über und bereits während des ganzen vergangenen Jahres hingearbeitet. Von Freitag bis Sonntag konnten sie die Zeit in Italien genießen, bevor es anschließend mit dem Zug wieder Richtung Heimat ging.
Die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Sport